Saison 2011 / 2012
09.09.2011 / SC Paderborn - Alemannia Aachen / Energie Team Arena
Fr, 09.09.2011 / SC Paderborn - Alemannia Aachen 0:0 (0:0)
Zuschauer: 7.236 (davon ca. 500 aus Aachen)
Tore: -

„Jetzt haben die Jungs das Fußballspielen ganz verlernt“, schimpften wir in der Halbzeitpause. Und obwohl die 2. Hälfte dann ein bisschen besser war, blieb die Alemannia heute eine einzige Enttäuschung. Abgesehen von unserem prominenten, hochmotivierten Neuzugang Odonkor vielleicht, der nach seiner Einwechslung in der 69. Minute für etwas Belebung auf dem Platz und größere Belebung im Block sorgte.

Selten haben wir uns bei einem Alemannia-Spiel so oft an den Kopf gefasst. Die Mannschaft völlig verunsichert. Einfachste Spielzüge funktionieren nicht. Fehlpässe in unglaublicher Zahl. Schlimm.

Tatsächlich hatten wir nach dem Auftritt gegen Düsseldorf gedacht es ginge voran. Das Gegenteil ist der Fall. Trotz verlängerter Vorbereitungszeit durch die Länderspielpause. Schlimm.

Den Plan, den wir heute doch gehabt haben müssen, verstehen wir nicht. Akteure auf vertauschten Positionen, wo sie sich nicht richtig entfalten können. Lange Bälle auf Auer, die allesamt verloren gehen. Rückpässe auf Waterman, statt schneller Gegenzüge. Schlimm.

Wir geben zu, dass wir frustriert und ratlos sind. Liegt es am Kader? Fehlt uns tatsächlich die nötige Qualität? Oder liegt es doch am Trainer? Erreicht er die Spieler noch? Überfordert er sie mit seinem Konzept, das er zweifelsohne hat. Ist er zu stur? Fehlt einfach nur ein Erfolgserlebnis? Auch Glück in der ein oder anderen Situation?

Keine Ahnung. Wahrscheinlich ist es von allem etwas. Auf jeden Fall aber, und das wiederholen wir ungern, sind wir einfach zu leicht auszurechnen. Und ohne unseren neuen Keeper, der auch heute wieder in der allerletzten Spielsekunde mit seiner Parade zumindest das Unentschieden rettete, hätten wir noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto.

Wir geben die Hoffnung nicht auf, auch wenn es schwer fällt. Odonkor wird uns sicher weiterhelfen. Hadouir wohl auch, wenn er endlich fit ist. Auch Falkenberg hat seine Verletzung überstanden und sollte unser Spiel bereichern.

Nächsten Sonntag spielen wir gegen den aktuellen Spitzenreiter Fürth. Also die Gelegenheit zum derzeit größt möglichen Erfolg, Jungs.




















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