Saison 2011 / 2012
03.03.2012 /Alemannia Aachen - SC Paderborn / Neuer Tivoli
Sa, 03.03.2012 / Alemannia Aachen - SC Paderborn 0:3 (0:0)
Zuschauer: 15.071 (davon ca. 700 aus Paderborn)
Tore: 0:1 Taylor (55.); 0:2 Taylor (62.); 0:3 Alushi (89.)

Was für ein trüber Tag auf dem neuen Tivoli. Dies aber nicht, weil wir verloren haben. Nein, die Art und Weise hat uns jäh in die Realität zurückgeholt. Zugegeben, wir sind entsetzt.

Während des gesamten Spiels gab es keine einzige Torchance für uns. Nur in den ersten 5 Minuten spielten wir ein wenig Fußball. Danach funktionierten die einfachsten, die grundlegendsten Dinge nicht. Hatten wir bei den Partien zuvor noch versucht die eklatanten Schwächen mit den Platzverhältnissen oder der taktischen Ausrichtung zu erklären, fällt uns heute keine Entschuldigung mehr ein. Die einzige - im Grunde auch kaum erwähnenswerte - Offensivaktion war der allzu ungeschickte Versuch Achenbachs einen Elfer zu schinden.

Zur Pause stand es noch 0:0. Verdienst unserer Mannschaft war es nicht. Nachdem Anfang des zweiten Durchgangs innerhalb von gut 5 Minuten zwei Treffer für die Gegner fielen, gaben unsere Jungs das Spiel verloren. Und dieser Mangel an Einstellung ist der größte Vorwurf, den wir heute machen.

Zu allem Überfluss wurde später zuerst Streit mit Gelb-Rot vom Platz gestellt, weil er sich nach einer Foulentscheidung gegen ihn nicht beherrschen konnte, verärgert gegen den Ball schlug und schimpfte. Kurze Zeit darauf folgte ihm Olajengbesi, der im Gerangel vor einem Freistoß einem Gegner auf den Fuß trat. Unsere verbliebenen Spieler stellten in der Folge sämtliche Aktivitäten ein und warteten mit teils offen zur Schau gestellter Lustlosigkeit auf den Schlusspfiff. Dass den Gegnern nur noch ein weiteres Tor gelang, ist mehr als schmeichelhaft.

Tja, die jüngst zart aufkeimende Hoffnung haben unsere Kicker heute erfolgreich im ramponierten Tivoli-Rasen zertrampelt. Nächsten Freitag geht es zum Tabellenführer Fürth. Da können wir dann wieder ungeniert mauern, was das Zeug hält. Uns kommt jetzt schon Freude auf.










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