Saison 2011 / 2012
04.12.2011 / Alemannia Aachen - TSV 1860 München / Neuer Tivoli
So, 04.12.2011 / Alemannia Aachen - TSV 1860 München 2:2 (1:1)
Zuschauer: 17.023 (davon ca. 600 aus München)
Tore: 0:1 Buck (41.); 1:1 Radu (43.); 1:2 Aigner (77.); 2:2 Sibum (83.)

Einen Sieg hat es heute leider nicht gegeben. Trotzdem war es ein wirklich guter Auftritt unserer Jungs. Kämpferisch stark, bissig, leidenschaftlich. Insofern war es dann doch ein versöhnlicher Abschluss der Hinrunde. Hoffnung machend.

Vielleicht war es das beste Spiel der laufenden Saison. Auf jeden Fall aber das beste unter Funkel. Und die Mannschaft hat Moral gezeigt. Zweimal konnten wir einen Rückstand nur Minuten später wieder ausgleichen. Beide Male war in erster Linie der unbedingte Wille zum Torerfolg entscheidend. Beim 1:1 traf Radu aus nahezu unmöglicher Schussposition nach Vorarbeit von Yabo und Falkenberg per Fallrückzieher. Beim 2:2 setzte sich Sibum nach Flanke von Uludag im Zweikampf resolut durch und drückte den Ball über die Linie.

In der Anfangsphase hatte die Gastmannschaft leichte Vorteile. Die Alemannia kämpfte sich aber fortlaufend besser ins Spiel und war in der zweiten Hälfte das dominierende Team. Mit dem robusten, kompromisslosen Zweikampfverhalten unserer Jungs kamen die blassblau gewandeten Gegner überhaupt nicht klar. Statt dessen offenbarten sie ein enormes schauspielerisches Potenzial und gingen immer wieder äußerst theatralisch zu Boden. Allzu oft. Im entscheidenden Moment nämlich - vor dem 2:2 - hatte der Schiedsrichter genug vom Kleinlichsein. Auer hatte bei einem Kopfballduell den Gegner mit dem Ellenbogen am Kopf berührt. Der Schiri wertete dies nicht als Foul.

In den letzten 10 Spielminuten versuchte unsere Mannschaft alles, um doch noch den Siegtreffer zu erzielen. Auch die Fans gingen richtig mit. Sogar auf den Sitzplätzen. Es sollte leider nicht sein.

Nächsten Sonntag beginnt die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Aue. Hoffen wir, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt und ein besserer Start als im Sommer gelingt. Jungs, macht einfach da weiter, wo ihr heute aufgehört habt!






















Zurück