Saison 2010 / 2011
26.02.2011 / Alemannia Aachen - Hertha BSC Berlin / Tivoli
Sa, 26.02.2011 / Alemannia Aachen - Hertha BSC Berlin 0:5 (0:3)
Zuschauer: 20.758 (davon ca. 1.000 aus Berlin)
Tore: 0:1 Lustenberger (10.); 0:2 Ramos (33.); 0:3 Lasogga (37.); 0:4 Rukavytsya (57.); 0:5 Ramos (59.)

Sieg, Unentschieden, Niederlage. Vor dem Spiel hatten wir alles für möglich gehalten. Nicht jedoch ein derartiges Debakel. Völlig verdient und in allen Belangen unterlegen haben unsere Jungs heute verloren.

Die Mannschaft war durchaus bemüht. Leider lief aber nichts richtig zusammen. Hinzu kamen haarsträubende Fehler, die der Gegner eiskalt ausnutzte. „Gewollt und nicht gekonnt“, könnte man sagen.

Wenn wir heute einen Plan hatten, wovon wir überzeugt sind, dann war es der falsche. Das Spiel war von Anfang bis Ende, von vorne bis hinten verkorkst. Besonders hinten.

Wir könnten sinnieren, ob die Höhe der Niederlage angemessen war. Wir könnten zu Recht wieder einmal über den Schiedsrichter schimpfen, der konsequent gegen uns entschieden hat. Wir könnten von Spielern schreiben, die total von der Rolle waren, auch von übermotivierten oder aber von (zunächst) auf der falschen Position eingesetzten Verteidigern. Ganz ehrlich möchten wir es uns jedoch ersparen detaillierter auf das Spiel einzugehen.

Trainer Hyballa hat mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf getroffen: „Wenn man 0:5 verliert, dann haben alle keinen guten Job gemacht - die Mannschaft nicht, wir Trainer nicht, und alle anderen Leute bei der Alemannia.“ Wobei wir uns zugegebenermaßen fragen, wer denn all die anderen Leute sind, die entscheidend Einfluss auf das heutige Ergebnis hätten nehmen können.

Nun, vielleicht hätten auch wir Fans die Mannschaft besser unterstützen können. Gerade nach den ersten Gegentoren. Andererseits gab es während der gesamten 90 Minuten kein Murren und keine Pfiffe. Statt dessen nach dem Spiel aufmunterndes Klatschen. Und das zumindest ist positiv.

Jetzt wollen wir den Tag schnell vergessen, blicken lieber zufrieden auf das bereits Erreichte zurück und insofern - nach wie vor - hoffnungsvoll nach vorn.

Am Karnevalssonntag geht es nach Ingolstadt. Jungs, ihr könnt es besser!




















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