- Archiv >> Saison 09/10 >> 30.08.09: Alemannia Aachen - FSV Frankfurt

30.08.09: Alemannia Aachen - FSV Frankfurt 3:0 (2:0)

Zuschauer: 23078 (davon ca. 150 Bornheimer)
Tore: 1:0 Auer (14.); 2:0 Junglas (34.); 3:0 Auer (83.)

Spiel:
Mühsam errungen und dennoch verdient. Der erste Saisonsieg. Der erste Dreier auf dem neuen Tivoli.
Weil wir es leid sind über die bisherigen Saisonleistungen unserer Alemannia zu meckern, zu nörgeln und zu kritisieren, haben wir uns in unserem Bericht ganz auf die positiven Aspekte beschränkt.
Das Wetter war schön. Angenehme Temperaturen, blauer Himmel, Spätsommersonne.
Mit dem FSV Frankfurt, 17. der 2. Liga, gastierte heute ein hochkarätiger, überaus ambitionierter Gegner auf dem Tivoli. Zu unserer Freude war die Alemannia sogar leicht überlegen. Somit geht der Sieg völlig in Ordnung.
Benny Auer hat das Tore schießen nicht verlernt. 2 Tore erzielte er selbst. Zum 2:0 durch Junglas lieferte er die Vorlage.
Babs Gueye ist eine echte Bereicherug. Gekonnt und selbstbewusst bereitete er das 1:0 vor. Sehenswert auch, wie gut er sich frei läuft, wenn die Alemannia einen Angriff vorträgt. So schnell, dass er selbst von den eigenen Mitspielern übersehen wird.
Cristian Fiel spielte heute absolut souverän und solide. Eigene und gegnerische Spieler wussten immer genau, wohin der nächste Ball geht.
Und auch Nico Herzig, verlässlich in der Innenverteidigung, glänzte durch Passsicherheit. Gleich mehrfach fand sein Ball ganz genau den eigenen Torwart Stuckmann. Und das von der Mittellinie aus, wohlgemerkt.
Genug der Einzelbewertungen.
Bemerkenswert war, wie unsere Mannschaft nach der Halbzeitpause - ganz im Stile einer Spitzenmannschaft - das ohnehin mäßige Tempo vollends aus dem Spiel nahm, um Kräfte für die nächsten Aufgaben zu sparen. Immerhin geht es ja bereits in 14 Tagen zum gefährlichen RW Oberhausen.
Gut fanden wir heute übrigens auch den Blick auf die wunderschönen, gelben Sitzschalen der Nordtribüne, die bewusst freigehalten wurden. So konnten wir, wenn die Augen müde vom Verfolgen des actionreichen Fußballfights waren, den Blick dorthin richten, in ruhiger Meditation verweilen, uns sammeln und neue Kraft tanken.
Die Stimmung unter den Fans - dies zum Schluss - war heute frei jeglicher Euphorie, was Trainer Seeberger gefreut haben dürfte (diesbezüglich hatte er seine Meinung bekanntlich kürzlich geändert), da so die Mannschaft frei, unbelastet und unbeschwert auftreten konnte.
Ah, und das Wetter war schön. Angenehme Temperaturen, blauer Himmel, Spätsommersonne.
























Zurück